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Quelle auszugsweise: Brandiser
Stadtbote 05/2008 > zum
Artikel
Wolfshain ein typisches
Straßenangerdorf. Der Anger ist ein Platz inmitten einer Ortschaft, auf dem
wichtige Gebäude standen: in Wolfshain ein Gemeindehaus, die Schmiede
und der Gasthof.
Lange Zeit war dieser Gemeindebesitz. Erst seit 1823 wurde er privat
bewirtschaftet.
| Die gemütliche Gaststube, der Tanzsaal und die Tische
unter den großen Schatten spendenden Bäumen waren Garanten für
fröhliche Feste und wichtige Treffen der Bauern und Clubs.
So soll auch des öfteren
August Bebel (er lebte von 1840 bis 1913) mit eingekehrt sein und wir
erhalten somit eine Erklärung, warum in unserem Ort der Name des
engagierten Sozialisten und Kämpfers gegen Militarismus genannt wird.
Auch zu DDR-Zeiten war der Gasthof ein beliebter Treffpunkt
unterschiedlichster Anlässe: Hochzeiten, Klassentreffen, Stammtische,
Familienfeiern, Brigadefeten. |

Historische Ansicht vom Gasthof
Wolfshain
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Und oft hieß es im
Volksmund: Im Kreml brennt noch Licht !
(Wer`s nicht versteht frage
nach).
Schon zu Friedrich Wilhelm
Schattenbergs Zeiten gab es im Hinterzimmer eine Poststelle, wo man
Briefmarken erwerben, andere Post- dienste in Anspruch nehmen und
telefonieren konnte, denn Wolfshain hatte insgesamt nur drei Telefone.
Bis Anfang der 60er Jahre bestand diese Postdienstleistung.

Romantischer Biergarten
im Gasthof
Wolfshain |
Die Wirtin, Frau Ingrid
Schütze, betrieb ihren Gasthof bis 1997, danach verpachtete sie ihn
mehrfach bis
2006.
Seit 20.06.2008 ist der
Wolfshainer Kreml endlich wieder geöffnet. Um hausgemachte Speisen, Getränke
zu günstigen Preisen und
gute Stimmung bemüht sich der Brandiser Partyservice Betreiber Andreas
Petzold.
Es sind regelmäßig
Veranstaltungen
und Feiern in der Gaststätte geplant. Natürlich gibt es jetzt im Gasthof
wieder Familienfeiern, Faschings- und Silvesterpartys.
Der idyllische Biergarten lockt gerade im Sommer nun wieder
zahlreiche Gäste in den historischen ländlichen Gasthof welcher unter
Denkmalschutz steht. |
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